Unsere Vereinssatzung

 Karnevalsgesellschaft

D Ü R E N E R     O R I G I N A L E      1 9 9 5 e. V.


S a t z u n g

§ 1
Name, Sitz und Zweck


1. Der Verein führt den Namen "KG DÜRENER ORIGINALE 1995 e.V.".
Er wurde am 25. April 1995 gegründet.

2. Sitz des Vereins ist Düren. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Düren eingetragen, Reg.-Nr. 1642 .

3. Zweck des Vereins ist die Pflege des Karnevals auf traditions- und landschaftlich gebundener Grundlage unter Betonung von Dürener Eigenart und Mutterwitz.

4. Der Verein betreibt keine gewerblichen Zwecke, sondern dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 

§ 2
Mitglieder



1. Mitglied ist, wer durch schriftliche Anmeldung und Zustimmung des Gesamtvorstandes aufgenommen wurde. Minderjährige bedürfen zu ihrer Aufnahme der schriftlichen Genehmigung des gesetzlichen Vertreters.

2. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich besondere Verdienste in dem Verein erworben haben. Sie werden im Vorstand in der jährlichen Mitgliederversammlung vorgeschlagen und mit Mehrheit ernannt.
 

§ 3
Rechte und Pflichten der Mitglieder


1. Jedes Mitglied hat das Recht, an sämtlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge und Anfragen zu stellen sowie Wünsche und Anregungen vorzubringen.

2. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat.

3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern und zu unterstützen.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftlich erklärten Austritt. Beiträge sind bis zu diesem Zeitpunkt in voller Monatshöhe zu zahlen. Sie erlischt  außerdem durch Ausschluss, welcher vom Gesamtvorstand beschlossen  werden kann.

Ausschlussgründe sind:

a. Grober Verstoß gegen die Satzung oder die satzungsgemäß gefasste Beschlüsse.
b. Durch bewiesenes, das Ansehen des Vereins schädigendes Verhalten.
c. Nichterfüllung der Beitragspflicht nach vorausgegangener zweimaliger Mahnung.

5. Gegen den Ausschluß hat das betroffene Mitglied innnerhalb von 2  Wochen nach Bekanntgabe das Recht auf Anhörung von der Mitgliederversammlung welche mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder über den Ausschluss endgültig entscheidet.
 

§ 4
Organe des Vereins



Die Organe des Vereins sind:

a) Die Mitgliederversammlung
b) Der Vorstand
 

§ 5
Die Mitgliederversammlung


1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Gegen deren Beschlüsse und Entscheidungen ist ein Einspruch nicht möglich.

2. a. Die Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden zwei Wochen vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.  Die Einladung hat schriftlich zu erfolgen.

b. Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung sind mindestens 8 Tage vor der Versammlung dem Vorstand einzureichen.  Verspätete Anträge und Anträge während der Versammlung sind nur bei 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder zuzulassen.

3. Der Mitgliederversammlung obliegen:

a. Entgegennahme des Jahresberichts, des Kassenberichts des Schatzmeisters und des Prüfungsberichts der Kassenrevisoren.

b. Entlastung des gesamten Vorstandes.

c. Beschlussfassung über Satzungsänderung.

d. Wahl des gesamten Vorstandes und eines Versammlungsleiters für dieVorstandswahl.

e. Jährliche Wahl von zwei Kassenrevisoren sowie von zwei Ersatzpersonen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

f. Festsetzung der Monatsbeiträge.

g. Anträge.

4. Beschlüsse über eine Satzungsänderung bedürfen der 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Beschlüsse zur Auflösung des Vereins bedürfen 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, wird diese Zahl nicht erreicht, ist die zweite Berufung mit mindestens 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ohne weiteres beschlussfähig. Ansonsten werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, so-weit die Satzung nichts anderes vorschreibt.

5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins verlangt und erfordert, oder wenn mindestens  1/3 der Mitglieder des schriftlich unter Angabe von Gründen verlangen. 6. Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung  ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem 1. Schriftführer zu unterschreiben ist.


§ 6
Der Vorstand


1. Der Vorstand besteht aus a) dem geschäftsführenden Vorstand, dem angehören:

1. Vorsitzender

1. Geschäftsführer

1. Kassierer

b) dem erweiterten Vorstand, dem angehören:

2. Vorsitzender

2. Geschäftsführer

2. Kassierer

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 1. Geschäftsführer und der 1. Kassierer.

3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

4. Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit zählen die Stimme des 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung die Stimme des Versammlungsleiters doppelt.

5. Dem Geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung des Vereins sowie die Verwaltung des Vermögens sowie Erlass von Nebenordnungen.

6. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands während einer Wahlperiode aus, ist in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl vorzunehmen. Für die Zwischenzeit wird vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung oder seines Ausscheidens vom geschäftsführenden Vorstand eine Ersatzperson bestellt, der nicht dem Vorstand angehört.

7. Der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende, beruft die Mitgliederversammlung und die Sitzung des Vorstandes ein.

8. Der Kassierer verwaltet die des Vereins und ist für eine ordnungsgemäße Buchführung verantwortlich.

9. Der Vorstand ist verpflichtet, die Mitgliederversammlung einmal im Jahr einen Tätigkeitsbericht und Kassenbericht vorzulegen.

10. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich, jedoch können Kosten erstattet werden.
 

§ 7
Das Geschäftsjahr


Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Im Jahr der Gründung des Vereins beginnt das Geschäftsjahr am Tag der Vereinsgründung und endet am 31. Dezember.

§ 8
Kassenrevisoren


Mindestens zwei Kassenrevisoren haben mindestens einmal im Jahr die Kassenführung und die Jahresabrechnung zu prüfen. Sie haben über das Ergebnis ihrer Prüfung der Mitgliederversammlung mündlich und schriftlich zu berichten. Eine Wiederwahl ist für Kassenrevisoren einmal zulässig.

§ 9
Schlussbestimmungen


1. Für den Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das eventuell verbleibende Vermögen an die Stadt Düren, die es für Zwecke der karnevalistischen Brauchtumspflege zu verwenden hat.

2. Für die Materie, die nicht eingehend in der Satzung geregelt ist, sind ergänzend die Bestimmungen des BGBs §§ 21 und 55 ff heranzuziehen.

Der Vorstand ist berechtigt, redaktionelle Änderungen, soweit sie den Sinn der Satzung nicht verändern, sowie solche, die behördlicherseits angeordnet werden, vorzunehmen.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 10. Oktober 1995 genehmigt und beschlossen.